Kontakt    Impressum  
Startseite
Verein
Historie
Projektarbeit
Aktionen
Land und Leute
Fotos
Rundbrief
Links und Literatur
Presse
Kontakt
Impressum
Projektarbeit und Aktionen
Chronologie der Belmer Entwicklungshilfe in Burkina Faso

1980
Erstmals stehen Haushaltsmittel für die Entwicklungshilfe zur Verfügung. Gefördert wird ein Alphabetisierungszentrum in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, das damals noch Obervolta heißt.

1981
Eine ländliche Genossenschaft in Leo, einem Ort in der Nähe der Grenze zu Ghana, wird bei der Anschaffung einer Hirsemühle und beim Kauf von Eselskarren unterstützt.

1982
Das Geld geht erneut in das Alphabetisierungszentrum in Ouagadougou.

1983
Verschiedene kleinere Projekte werden mit der Belmer Entwicklungshilfe bedacht. Unter anderem wird ein neuartiger Bienenkorb entwickelt, ebenso ein Gefährt aus alten Zweirädern zum Transport von Wasserbehältern.

1984
Start der Zusammenarbeit mit Florentine van Espen, eine Belgierin, die sich in der Region Garango um Erziehungsangelegenheiten kümmert. Mit dem Belmer Geld wird in Ouaregou ein Gebäude finanziert, in dem Mädchen in Babypflege und Kinderernährung unterrichtet werden.

Obervolta benennt sich in Burkina Faso um.

In Belm bildet sich innerhalb der Christlichen Jungen Gemeinde (CJG) ein Dritte-Welt-Arbeitskreis, der über Misereor und terre des hommes ebenfalls Projekte in Burkina Faso unterstützt. Später benennt sich die Gruppe in Eine-Welt-Arbeitskreis um.

1985
Unterstützt wird eine Betreuungsstätte für alte Menschen am Stadtrand von Ouagadougou.

Gemeindedirektor Klaus Friedrichs reist nach Burkina Faso und informiert sich über die Entwicklungshilfe.

1986
In Ouagregou wird an die Dorfschule ein dritter Klassenraum angebaut. Beginn der Zusammenarbeit mit Dr. Cornelus Oepen, einem Arzt, der in Burkina Faso arbeitet. In der Stadt Dedougou wird das Gefängnis mit einer einfachen Toilettenanlage ausgestattet, um die hygienischen Verhältnisse zu verbessern. Die Arbeiten für den Bau eines kleinen Gymnasiums in Dedougou beginnen.

In Belm findet die 1. Ausstellung mit Kunst aus Burkina Faso in der Haupt- und Realschule am Heideweg statt.

1987
Die Finanzierung der Schulbauten in Dedougou und Ouaregou geht weiter.

Der Bürgermeister von Dedougou besucht Belm.

1988
In Dedougou und Ouaregou wird die Finanzierung der Schulbauten mit Belmer Hilfe fortgesetzt.

Die Musikgruppe Wountey aus Bobo-Dioulasso im Süden Burkina Faso gibt in der Haupt- und Realschule Belm ein Konzert.

1989
In den Schulbau in Dedougou fließen weitere Mittel aus Belm.

Die Gemeinde und der Belmer Verein für Kunst und Kultur organisieren die 2. Ausstellung mit Kunst aus Burkina Faso, die mit großem Erfolg in der Haupt- und Realschule am Heideweg zu sehen ist und Station in zahlreichen Städten in Deutschland macht.

Der Eine-Welt-Arbeitskreis der CJG Belm beginnt damit, Einkaufskörbe aus Burkina Faso zu verkaufen.

1990
Für den Schulbau in Dedougou wird die letzte Rate überwiesen. In Dissiam, einem Ortsteil von Ouaregou, werden ein Klassenraum und eine Lehrerwohnung finanziert.

Gemeindedirektor Klaus Friedrichs reist zum zweiten Mal nach Burkina Faso.

Junge Leute aus Belm nehmen an einem einmonatigen Workcamp in Burkina Faso teil.

1991
Abschließende Förderung der Baumaßnahmen in Dissiam. In Dakisse, einem kleinen Ort in der Nähe von Ouagadougou beginnt der Bau einer Grundschule mit drei Klassenräumen und drei Lehrerwohnungen. Start der Zusammenarbeit mit dem evangelischen Pastor Philippe Ouedraogo und seiner Organisation AEAD.

Gemeindedirektor Klaus Friedrichs und Mitglieder des Eine-Welt-Arbeitskreises der CJG rufen in Belm eine neue Burkina-Faso-Gruppe ins Leben, um das kommunale Engagement auf eine breitere Basis zu stellen.

1992
Die Belmer Entwicklungshilfe geht in den Schulbau in Dakisse.

Die neue Burkina-Faso-Gruppe gestaltet an der Grundschule Belm Unterrichtsstunden und einen Afrika-Aktionstag.

1993
Weitere Mittel für die Schule und die Lehrerwohnungen in Dakisse. Die erfolgreiche Entwicklungszusammenarbeit mit Wamné, einem kleinen Ort in der Nähe von Garango, beginnt. Erste Mittel für den Bau einer Schule werden an die Projektpartnerin Florentine van Espen überwiesen.

Die Burkina-Faso-Initiative Belm e. V. wird offiziell als Verein gegründet. Das Finanzamt erkennt die Gemeinnützigkeit an.

Zwei Mitglieder des Vereins besuchen Burkina Faso, dort unter anderem den neuen Projektort Wamné und den Schulbau in Dakisse.

Florentine van Espen macht während ihres Heimaturlaubs in Belgien einen Abstecher nach Belm.

Die Botschafterin von Burkina Faso in Deutschland kommt nach Belm. Sie eröffnet in der Sparkasse an der Lindenstraße die Ausstellung „Kultursignale aus Westafrika“ mit Silberschmuck und Stoffen.

1994
Mit einer letzten Rate aus Belm werden Schule und Lehrerwohnungen in Dakisse fertiggestellt. Für das Projekt werden insgesamt 32.000 DM zur Verfügung gestellt.

Für das Schulbauprojekt in Wamné startet die Spendenaktion „Bausteine für eine Schule in Wamné“.

Die Initiative gestaltet einen Afrika-Aktionstag an der Grundschule Vehrte und beteiligt sich mit der Aktion „Kochen wie in Westafrika“ am Weltwärts-Festivals aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Eine-Welt-Arbeitskreises der CJG Belm.

1995
Der Schulbau in Wamné geht weiter. Mit der Organisation AEAD wird vereinbart, in Tangaye, einem kleinen Ort im Norden Burkina Fasos, eine Entbindungsstation und das Wohnhaus für die Hebamme zu finanzieren.

Zwei Mitglieder des Vereins reisen nach Burkina Faso, besuchen unter anderem die Projektorte Dakisse und Wamné.

Projektpartner Philippe Ouedraogo zu Gast in Belm.

Der erste Mangoverkauf zu Gunsten der Projektarbeit findet statt (seitdem einmal jährlich im Mai oder Juni).

Auf Belmer Initiative gründet sich in der Kreisverwaltung Osnabrück das Projektteam Burkina Faso, das erhebliche Mittel zur Finanzierung der Projekte in Tangaye beisteuert.

Die Burkina-Faso-Initiative Belm hat zwei Jahre nach der Gründung 52 Mitglieder. Das Ziel, die Haushaltsmittel der Gemeinde für die Entwicklungshilfe (1995 = 15.000 DM) durch Spenden und Aktionserlöse zu verdoppeln, gelingt auf Anhieb.

Das erste Doppelkopfturnier des Vereins findet statt (anschließend einmal jährlich im November).

1996
Die Finanzierung des Gesundheitsprojektes in Tangaye und des Schulbaus in Wamné geht weiter.

Projektpartner Philippe und Josephine Ouedraogo zu Gast in Belm.

In der Belmer Mühle findet die Ausstellung „Feuer und Flamme – Bronzekunst und Alltagsgegenstände aus Burkina Faso“ statt.

1997
Die Finanzierung des Gesundheitsprojektes in Tangaye und des Schulbaus in Wamné wird abgeschlossen. In Tangaye wird ein geschlossener Bohrbrunnen mit Pumpe gebaut. Auf den Feldern werden Erdwälle errichtet, um die Bodenerosion nach starken Regenfällen einzudämmen. Tangaye wird innerhalb von zweieinhalb Jahren mit rund 140.000 DM unterstützt.

Zwei Mitglieder des Vereins eröffnen während einer Reise nach Burkina Faso die Entbindungsstation in Tangaye und die Schule in Wamné

Der Eine-Welt-Arbeitskreis der CJG Belm veranstaltet ein Workcamp im Projektort Tangaye. 14 junge Leute forsten einen kleinen Wald auf. Anschließend internationale Jugendbegegnung in verschiedenen Orten.

Der Verein gestaltet eine Ausstellung mit Batiken und Bogolan-Stoffen im Tuchmachermuseum in Bramsche.

Die Musik- und Tanzgruppe „Troupe Kiensé“ macht auf ihrer Deutschlandtournee auch Station in Belm (Auftritt in der Haupt- und Realschule). Die zehnwöchige Konzertreise wird von der Burkina-Faso-Initiative Belm mitorganisiert.

In der Belmer Mühle findet eine Ausstellung mit Masken und Skulpturen aus Burkina Faso statt.

1998
In Wamné beginnt die Finanzierung eines Gesundheitszentrums. Mit Belmer Hilfe entsteht im Gesundheitszentrum in Tangaye eine kleine Dorfapotheke. In Ouagadougou kann die Organisation AEAD mit Belmer Unterstützung am Stadtrand einen Kindergarten bauen. In Dedougou wird an dem mit Belmer Mitteln finanzierten Gymnasium ein geschlossener Bohrbrunnen mit Pumpe gebaut.

Die Haushaltsmittel der Gemeinde (1998 = 12.000 DM) werden durch Spenden und Aktionserlöse versechsfacht. Auf Grund von Überhängen aus dem Vorjahr werden fast 100.000 DM für die Projekte nach Burkina Faso überwiesen.

1999
Die Mittel aus Belm sind für das Gesundheitszentrum in Wamné und eine weiterführende AEAD-Schule in Ouagadougou bestimmt.

Die Burkina-Faso-Initiative Belm e. V. schickt einen Container mit Hilfsgütern nach Burkina Faso (für das Gesundheitszentrum in Wamné und verschiedene AEAD-Projekte).

An der neuen Grundschule in Powe gestaltet der Verein eine Afrika-Projektwoche.

2000
Die Finanzierung des Gesundheitszentrums in Wamné und der AEAD-Schule in Ouagadougou geht weiter. In Wamné wird ein geschlossener Bohrbrunnen mit Pumpe gebaut.

Projektpartner Philippe und Josephine Ouedraogo zu Gast in Belm.

2001
Das Gesundheitszentrum in Wamné wird fertiggestellt. Der Krankenpfleger und die Hebamme nehmen ihren Dienst auf. Der Bau der AEAD-Schule in Ouagadougou wird fortgesetzt. In einem Klassenraum beginnt der Unterricht.

Die Burkina-Faso-Initiative Belm beteiligt sich am dritten Afrikanischen Markt in Osnabrück.

2002
In Wamné werden eine motorisierte Getreidemühle, ein Regenrückhaltebecken und ein geschlossener Bohrbrunnen mit Pumpe finanziert. Abschließende Rate für die AEAD-Schule in Ouagadougou.

Projektpartner Philippe und Josephine Ouedraogo zu Gast in Belm.

2003
Die Organisation AEAD bekommt Entwicklungshilfe für ein größeres Gesundheitszentrum in Boulmiougou, einem armen Viertel am Stadtrand von Ouagadougou.

Catharina Krüger geht für fünf Monate nach Burkina Faso und arbeitet in den von Belm geförderten Projekten der Organisation AEAD. Sie verschickt regelmäßig Rundbriefe und gibt dadurch der Vereinsarbeit einen neuen Schub.

2004
Das Gesundheitszentrum in Boulmiougou wird weiter finanziell und materiell gefördert. Das Gesundheitszentrum in Tangaye wird mit einer Solaranlage ausgestattet. In Wamné wird als abschließendes Projekt nahe der Schule eine kleine Küche errichtet. Der neue Projektort in dieser Region heißt Samando. Die erste Rate für den Bau einer Schule wird überwiesen.

2005
Die Finanzierung eines kleinen Gymnasiums in Gourcy, einer Provinzstadt im Norden Burkina Fasos, beginnt. Das Gesundheitszentrum in Boulmiougou wird eröffnet. Der Schulbau in Samando geht weiter.

Die Belmer Entwicklungshilfe für Burkina Faso besteht seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass kommt eine Kindertanzgruppe aus Bobo-Dioulasso in die Haupt- und Realschule und eröffnet den Belmer Kultursommer. In Icker treten die „Petit Chanteurs de Pabre“ aus Ouagadougou gemeinsam mit dem Osnabrücker Jugendchor auf. Im Herbst ist in der Belmer Mühle textile Kunst aus Burkina Faso zu sehen.

Mitglieder des Vereins reisen nach Burkina Faso und besuchen die Belmer Projekte.

2006
Für das AEAD-Gesundheitszentrum in Boulmiougou schicken die Burkina-Faso-Initiative Belm, das Projektteam des Landkreises Osnabrück und das DRK in Vehrte einen Container mit medizinischen Hilfsgütern nach Burkina Faso.

Die Schulbauten in Samando und Gourcy werden weiter gefördert. In Samando beginnt im Herbst im ersten Klassenraum der Unterricht.

2007
Das AEAD-Gesundheitszentrum in Boulmiougou wird weiter unterstützt, ebenso das Gymnasium in Gourcy.

Die Burkina-Faso-Initiative Belm nimmt am Afrikanischen Markt in Osnabrück mit einem Märchenprojekt teil. Kinder können das Märchen vom Steinmenschen hören und später selbst ein Steinmännchen fertigen. Die Aktion kommt bei den Marktbesuchern gut an.

2008
Ein Krankenwagen aus Altbeständen der Bundeswehr wird angeschafft und nach Burkina Faso verschifft. Der Mercedes wird am Gesundheitszentrum in Boulmiougou eingesetzt und steht auch für die Versorgung der umliegenden Dörfer zur Verfügung.

Ende 2008 beginnen in Samando die Bauarbeiten für das neue Gesundheitszentrum. In Gourcy wird der Bau des Gymnasiums fortgesetzt.

Das Doppelkopfturnier findet erstmals in der Belmer Mühle statt, am darauffolgenden Sonntag ein Aktionsnachmittag mit Trommelmusik, Vortrag über die Projektarbeit und Cafeteria.

2009
Die Bauarbeiten am neuen Gesundheitszentrum in Samando gehen mit Hochdruck weiter. Unterstützt wird das AEAD-Pilotprojekt, das Kindern mit speziellen Kursen einen verspäteten Einstieg in die normale Schullaufbahn ermöglicht. Dafür entsteht in Gourcy ein Schulungs- und Verwaltungsgebäude.

2010
Christina Möllmann geht im September für fünf Monate nach Burkina Faso und berichtet regelmäßig per E-Mail.

Bei einem Treffen mit Florentine van Espen in Belgien wird vereinbart, in der Region Garango den Bau einer weiterführenden Schule zu finanzieren. Die Schule in Samando wird im Frühjahr offiziell eröffnet. Die Arbeiten am Gesundheitszentrum schreiten voran.

Die Partnerorganisation AEAD erhält Mittel für die Projektarbeit in Boulmiougou.

Wegen Schwierigkeiten bei der Einfuhr in Paris muss die Mangoaktion kurzfristig abgesagt werden.


Momentaufnahme

Termine
..
Leider keinen aktuellen Termine
4705
© Burkina-Faso-Initiative Belm e.V. 2009 - 2018  
7968 Besucher