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Land der aufrechten Bürger

Burkina Faso liegt mitten in Westafrika, ist so groß wie Westdeutschland (274000 Quadratkilometer) und hat gut 14 Millionen Einwohner. Hauptstadt ist Ouagadougou (sprich Wagadugu).

Bis 1960 war der Staat französische Kolonie. 1984 hat sich das damalige Obervolta in Burkina Faso umbenannt. Das heißt Land der aufrechten Bürger. An der Spitze steht ein Präsident, der für sieben Jahre vom Volk gewählt wird.

85 Prozent der Bevölkerung leben und arbeiten auf dem Land. Aufgrund des niedrigen Pro-Kopf-Einkommens gehört Burkina Faso zu den ärmsten Ländern der Welt.

Insbesondere das Gesundheits- und Schulsystem sind schlecht entwickelt. Trotz der materiellen Armut gibt es in Burkina Faso ein reiche Kultur. Das mag daran liegen, dass mehr als 60 verschiedene Volksgruppen mit ebenso vielen Sprachen und unterschiedlichen Traditionen und Religionen friedlich zusammenleben. Besucher sind von der Gastfreundschaft der Menschen überwältigt.

  • Die meisten und besten landeskundlichen Informationen über Burkina Faso finden sich auf dem neuen Länderinformationsportal der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Da bleibt keine Frage offen.




    Größe des Landes: 274.000 Quadratkilometer (etwa so groß wie Westdeutschland).
    Bevölkerung: 14,1 Millionen Einwohner, dazu (geschätzt) 3 Millionen Burkinabè, die als Gastarbeiter in den Nachbarländern leben. Mit etwa der Hälfte der Bevölkerung bilden die Mossi die größte ethnische Gruppe, gefolgt von den Peulh (im Norden), den Gourmantché, Bobo, Bisa-Samo und Gourounsi.
    Landessprachen: Amtssprache Französisch, Verkehrssprachen Moré (Sprache der Mossi), Djoula, Fulfulde.
    Religionen: Muslime (rund 50 Prozent), Animisten (35 Prozent), Christen (15 Prozent).
    Hauptstadt: Ouagadougou (über 1,5 Millionen Einwohner).
    Gliederung: 45 Provinzen, dicht besiedelt sind das so genannte Mossi-Plateau in der Landesmitte und die Provinz Houet im Südwesten mit der zweitgrößten Stadt Bobo-Dioulasso.
    Lage: Binnenland südlich der Sahelzone, Nachbarländer sind Mali, Niger, Benin, Togo, Ghana und Elfenbeinküste.
    Klima: Im Norden Trockensavanne, im Süden wechselfeucht, Trockenzeit von November bis Mai, Regenzeit von Juni bis Oktober.
    Geschichte: Bis ins 19. Jahrhundert verschiedene Königreiche auf dem heutigen Gebiet, von 1896 bis 1960 französische Kolonie mit starker Bevormundung und willkürlicher Grenzziehung, Unabhängigkeit am 5. August 1960, seitdem Präsidiale Republik, 1984 Umbenennung von Obervolta in Burkina Faso (Land der aufrechten Menschen).
    Regierungsform: Zentralstaat. Im Oktober/November 2014 Aufstand gegen das langjährige Staatsoberhaupt Blaise Compaoré, der seit 1987 an der Macht war und vom Volk gestürzt wird. Derzeit Übergangsregierung mit Staatspräsident Michel Kafando und Regierungschef Isaac Zida.
    Parteien: etwa 200 politische Parteien, davon etwa 12 aktiv.
    Wirtschaft: Ackerbau und Viehzucht (85 Prozent der Bevölkerung leben und arbeiten auf dem Land), wichtige Handelsgüter sind Baumwolle, Erdnüsse, grüne Bohnen und Karitébutter sowie die Bodenschätze Gold und Mangan.
    Pro-Kopf-Einkommen: Rund 204 Euro (2008), gemessen an der Wirtschaftskraft zählt Burkina Faso zu den ärmsten Ländern der Welt.
    Währung: FCFA (Franc de la Communauté Financière Africaine); 1 Euro = 655,957 FCFA (fester Wechselkurs).
    Kultur: In Ouagadougou findet alle zwei Jahre das Panafrikanische Filmfestival FESPACO statt, der deutsche Regisseur Christoph Schlingensief errichtete seit 2010 in Burkina Faso ein Operndorf, der bedeutende Staatsmann und Historiker Joseph Ki-Zerbo schrieb „Die Geschichte Schwarzafrikas“ und erhielt 1997 den „Alternativen Nobelpreis“.


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